Installationen
Im Kubus des Lichts
Aktueller Ausstellungsort: Struwwelpeter Museum, Frankfurt am Main
Das Konzept: Eine Auseinandersetzung mit Identität und Normierung. Die Geschichte führt den Struwwelpeter weg von der gesellschaftlichen Stigmatisierung hin zu seiner wahren Natur.
Das Medium: Multimedialer Kubus mit Rückprojektion, handgezeichnete Animation, Lichtinstallation.
Besonderheiten: Die Projektionen werden durch rotierende Aquarien im Inneren des Kubus physisch gebrochen. Die Gravuren im Glas fungieren als zusätzliche grafische Ebene, die Schatten und Licht in eine neue, dreidimensionale Dimension überführt.
Die Kernbotschaft: Ein Gegenentwurf zur schwarzen Pädagogik – das Ausbrechen aus der erzwungenen Uniformität.
Licht-Installation mit Aquarien
Licht-Aquarien-Installation
Vergangener Ausstellungsort: Süwag, Frankfurt am Main
Das Konzept: Im Zentrum steht die Visualisierung einer hybriden Identität. Die Arbeit untersucht die Gleichzeitigkeit unterschiedlicher kultureller Prägungen – der tamilischen Wurzeln und der hessischen Heimat. Anstatt diese Identitäten als getrennte Blöcke zu behandeln, thematisiert die Installation ein synergetisches Miteinander: Ein „Migrationsvordergrund“, in dem sich Einflüsse ergänzen, ohne sich gegenseitig zu überschatten oder in ihrer Komplexität zu verkürzen.
Medium: Raumfüllende Licht- und Videoinstallation. Handgezeichnete Animationen (Metamorphosen), Projektoren, elektrische Drehteller und speziell gravierte Aquarien.
Besonderheit (Die Entgrenzung): Die Vision war es, die Projektion physisch von der Leinwand zu lösen. Durch die Rotation der gravierten Aquarien wird das Licht gebrochen und in den gesamten Raum geschleudert, wodurch die Architektur selbst zum Teil der Erzählung oder zu einem Aquarium wird. Die Gravuren auf dem Glas, geprägt durch autobiografische Motive, fungieren als Filter, die das Licht formen und die Zeichnungen in eine neue, raumgreifende Dimension übersetzen.
Kernbotschaft: Identität ist kein statischer Zustand, sondern eine ständige Metamorphose. Die Installation macht die Vielschichtigkeit einer Biografie zwischen zwei Kulturen erlebbar und feiert die Gleichzeitigkeit als Bereicherung, die den gesamten (Lebens-)Raum mit neuer Energie erfüllt.